Pressekonferenz: Zurück an den Start mit der Schweinemast, 05.01.2012


In Lichtenwörth werden an die 30.000 Schweine in industrieller Massentierhaltung gehalten. Die jetzige Situation belastet bereits die Grundwasservorkommnisse von über 200.000 Menschen schwer. Ein Großbauer versucht im 3. Projektanlauf mit aller Gewalt, und so wie es aussieht mit voller Rückendeckung, zusätzliche Massentierstallungen zu errichten.

Für seinen dritten Projektantrag wurde von der NÖ UVP-Behörde auch wieder keine UVP-Pflicht gesehen. Das Thema "Wasser" wurde auch dieses Mal von der NÖ Behörde außer Acht gelassen, obwohl es schon über Jahre in der Öffentlichkeit diskutiert und die Behörden mehrfach schriftlich von den Wasserversorgern auf dieses große Problem hingewiesen wurden. Auch die zwingenden gesetzlichen Vorgaben, dass derartige Stallungen - die nebeneinander stehen - zusammengezählt werden müssen, wurden wieder einfach ignoriert. Zusätzlich sehen sämtliche Aufsichtsbehörden diesem Treiben tatenlos zu.

Jetzt wurde vom Umweltsenat als Rechtsmittelinstanz das Vorgehen der niederösterreichischen Behörden abermals als massiv rechtswidrig eingestuft und an den Start zurück geschickt. Die anrainenden Bürgermeister luden daher aus gegebenem Anlass am 5. Jänner 2012 zu einer Pressekonferenz ins Seerestaurant "Der Reisinger" in Neufeld/Leitha.


v.l.n.r.: Bgm. Thomas Pollak (Gemeinde Eggendorf), Bgm. Dieter Posch (Gemeinde Neudörfl u. 2. Obmann Stv. WLVNB), Bgm. Manfred Augusztin (Gemeinde Lichtenwörth), Bgm. Michael Lampel, Bundesrat (Stadtgemeinde Neufeld), Bgm. Ing. Gerhard Zapfl (Obmann WLV Nördl. Bgld.), Bgm. Alfredo Rosenmaier, 3. Landtagspräsident (Gem. Ebenfurth), Bgm. Herbert Gelbmann (Gemeinde Pöttsching), Bgm. Harald Hahn (Gemeinde Zillingdorf)

Ein Videobeitrag dieser Veranstaltung ist hier zu sehen.