Römisch-katholische Kirche

Seit 1. September 2014 ist Herr Mag. Lic. Jacek Jachowicz Stadtpfarrer von Neufeld.

Adresse: Hauptstraße 22, 2491 Neufeld an der Leitha
Tel.: +43 (0) 2624 20232 oder 
Tel. Pfarrer direkt +43 (0) 699 17 17 35 95 
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Pfarrgemeinderat
Amtliches Mitglied: Stadtpfarrer Mag.Lic.Jacek Jachowicz
Gewählte Mitglieder: Elke Barcza, Sonja Barwitius, Peter Georg Fink, Christian Götz, Inge Hammer, Sandra Lalic, Renate Lampel, Hildegard Piros, Margit Maria Pleninger, Mario Unger, Claus Dieter Glavanovits, Ursula Regner

Nachrichten der Römisch Katholischen Kirche Neufeld

 

Zur Geschichte der Pfarre
Heiliger Michael - Die Geschichte der röm.-kath. Pfarre Neufeld/L. reicht weit zurück bis in das 17. Jahrhundert. 1667 wurde aus dem bestehenden Judentempel durch die Verlängerung des Kirchenschiffes eine katholische Kirche errichtet, die dem Hl. Erzengel Michael geweiht wurde. Die Einrichtung der Kirche war bescheiden. Es gab einen Holzaltar mit Tabernakel und einen Taufbrunnen, einen Chor. Im Steinturm hingen 2 Glocken. Zur Kirche gehörte noch ein Joch Grund, der von der Gemeine bewirtschaftet wurde. Kirchlich wurden die Gläubigen von der Pfarre Hornstein aus betreut. So wird bei der Visitation im Jahre 1674 erstmals von der Filialkirche in Neufeld gesprochen.
Nach zähen Verhandlungen zwischen der Gemeindevertretung und dem Pfarrer von Hornstein entschloss man sich 1679 in Neufeld einen eigenen Vikar einzusetzen und mit der Matrikenführung zu betrauen. Am 28. August 1715 wurde der damalige Vikar Matthias Kauschitz zum ersten Pfarrer von Neufeld ernannt und die Pfarre Neufeld als selbständige Pfarre urkundlich erwähnt.

Am 7. April 1757 wütete in Neufeld ein Großfeuer, dem Kirche und Pfarrhof zum Opfer fielen. Der Pfarrhof wurde aber auf Kosten des Patronatsherrn Esterhazy sofort wieder instandgesetzt. 1760 liess der Dorfrichter die alte Antonikapelle (heutige Feldkapelle) vergrößern, sie wurde in eine Kreuzkapelle umgestaltet. Bei der Urbarialablöse erhielt die Pfarre 12 Joch Grund, ein Teil davon wurde der chemischen Fabrik Medinger verkauft. Einen Teil des Geldes verwendete der damalige Pfarrer Pinter (1860 - 1874) zum Bau einer neuen Pfarrkirche, die mit Ausnahme einer einzigen Mauer neu errichtet wurde. Bei der Abtragung fanden sich die Jahreszahl 1672 und hebräische Inschriften einer alten Synagoge.

Die Pfarre wurde 1940 den Oblaten des Hl. Franz von Sales übergeben, die aber 1950 die Pfarre wieder verließen.

Mit dem Wachsen der Bevölkerung wurde eine Vergrößerung der Kirche notwendig. Nach dem Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Dipl.Ing.Prof. Katterschafka und Dipl. Ing. Prof. Witte entstand 1966/67 der moderne Kirchenbau an der selben Stelle, wo auch die anderen Kirchen standen.